20.05.2019

Industriekaufmann m/w

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Jobbörsen / Stellenbörsen / Stellenmärkte

Jobbörsen - Recruiting modernisieren

Eine Jobbörse ist „ein Internet-basierter Online-Stellenmarkt, in welchem der Betreiber Stellenanangebote [oder Stellenanzeigen, Anm. d. Red.] von Dritten (Arbeitgebern) und / oder Stellengesuche von Bewerbern entgegennimmt, im Web publiziert, um eine Stellenvermittlung zu initiieren.“ (Quelle: www.competitiverecruiting.de/JobboerseDefinition.html).

Nachdem die technologische Entwicklung das Internet nach 2000 in jedes Wohnzimmer gebracht hat und nachdem auch die Webseiten und Portale schneller und leichter bedienbar wurden sowie moderne Funktionalitäten aufwiesen, wurden immer mehr Jobbörsen programmiert.

Manche sind echte Stars, die hunderte von Millionen Euro Umsatz mit der Veröffentlichung von Stellenanzeigen und Jobs machten und noch heute machen. Beispiele für die sogenannten Generalistischen Jobbörsen sind neben anderen monster.de, Stepstone.de, jobscout.de. Bei diesen gibt es keine Ausschlusskriterien hinsichtlich Branche, Berufsfeld, Region, Funktion oder Anbieter, sie sind bewusst allgemein gehalten und veröffentlichen nahezu jede (kostenpflichtige) Stellenanzeige.

Andere Marktteilnehmer gehen den Weg der Spezialisierung. So veröffentlicht www.jobs4hotels.de ausschließlich Stellenanzeigen aus der Hotelbranche. Das www.Zeitarbeit-Job-Netzwerk.de hat sich der Personaldienstleistungsbranche angenommen. Daher werden auf den einzelnen Bundeslandportalen nur Jobs aus Personalvermittlung, Zeitarbeit/Leiharbeit, Projekte etc. gepostet.

Grund für eine Spezialisierung sind jedoch nicht nur unterschiedliche Branchen. www.jobsfuermama.de bietet Müttern (und Vätern!) die Option, sich über Jobs  zu informieren, die eine Teilzeit-Stelle beschreiben oder einen beruflichen Wiedereinstieg ermöglichen. Auch möglich ist die regionale Ausrichtung wie beim Städteportal www.meinestadt.de oder www.locanto.de.  

Die Bundesagentur für Arbeit listet regelmäßig bis zu 500 Stellenbörsen auf, die den Bewerbern erfolgreiche Aussichten auf einen neuen Job bieten.

Im Normalfall verfolgen die Betreiber einer Jobbörse handfeste, finanzielle Interessen. Laut wikipedia entstehen Kosten „bei Jobbörsen in der Regel nur für Arbeitgeber für die Schaltung der Anzeigen. Für Jobsuchende sind Online-Jobbörsen meistens kostenlos nutzbar.“ (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Jobb%C3%B6rse). Für Arbeitgeber werden dabei unterschiedlichste Abrechnungsmethoden angeboten. Diese reichen von Kosten pro Einzelanzeige über Flatrates bis hin zu cost-per-click (CPC).

"Die meisten Bewerbungen erhalten die Unternehmen über Online-Jobbörsen. Die eigene Karriereseite folgt auf dem zweiten Platz. Eigene Mitarbeiter und deren Empfehlungen kommen auf die Plätze 3 und 4. Dieselbe Reihenfolge ergibt sich auch bei den Einstellungen“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jobb%C3%B6rse).

Diesen allgemeinen Trend kann man auch auf Seiten der Arbeitnehmer/innen beobachten. Mit mehr als 66,66% ist die Online-Jobbörse der beliebteste und meistgenutzte Weg, um sich einen neuen Job zu suchen. Dagegen sind die Unternehmens-Webseiten und Printmedien mit unter 30% eher abgeschlagen. Gründe dafür sind die bereits beschriebene Benutzerfreundlichkeit der Jobbörsen, der vereinfachte und kostenlose Bewerbungsprozess und die zumeist gute Übersicht über den Stellenanzeigenmarkt.